Dartpfeile kaufen – Info & Empfehlung

Dartpfeile kaufen:

Wer oft und viel Dart spielt, und sich nun neue Dartpfeile kaufen möchte, steht zunächst vor einer großen Frage. Welche Darts sind die Richtigen für mich? Worauf muss ich achten? Dabei kommt es immer darauf an, ob Sie auf eine Steeldartscheibe oder einer elektronischen Dartscheibe spielen.

Je nach Dartscheibe ist es wichtig, welche Dartspitzen Sie verwenden. Wenn Sie auf einer Steeldartscheibe spielen, sollten Sie nach Möglichkeit Dartpfeile kaufen, die eine Stahlspitze haben. Wenn Sie auf einer elektronischen Scheibe spielen, dürfen Sie nur Dartpfeile kaufen, die eine Kunststoffspitze besitzen. Dies  ist ein absoluter Muss, wenn Sie sich Dartpfeile kaufen möchten. Spielen Sie mit Steeldartspitzen auf eine elektronische Dartscheibe kann es im schlimmsten Fall passieren, dass die Stahlspitze das Innenleben des Automaten durchbohrt und den Automaten eliminiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Dartpfeil:

Die Dartpfeile sind das Herzstück eines jeden Dartspielers und sind zwingend notwendig, wenn es ans Spielen geht.

Bevor SIe sich Dartpfeile kaufen, sollten Sie wissen, aus welchen 4 Hauptbestandteilen ein Dartpfeil besteht:

der Spitze (Tip)

dem Barrel

dem Shaft

und den Flights

 

Jedes dieser Teile hat seine eigene Fuktion und ist nicht wegzudenken, wenn Sie sich Dartpfeile kaufen möchten. Natürlich gibt es auch viele kleine Helferlein, die für mehr Stabilität und Schutz sorgen. Den Bericht zum Dartzubehör finden Sie weiter unten.

 

Die Spitze:

Die Wahl der Dartspitzen ist davon abhängig, auf welches Dartboard Sie spielen. Es gibt Kunststoffspitzen und Metallspitzen. Wenn Sie lieber E-Dart spielen, benutzen Sie Kunststoffspitzen. Falls Sie lieber Steeldart spieler, sollten Sie mit Metallspitzen spielen. Es gibt sogar Steeldartspitzen mit Schraubgewinde*, die man dann theoretisch auf seine E-Darts schrauben könnte, aber in den meisten Fällen sind Steeldartspitzen fest in den Steeldartpfeilen eingebaut.

 

Der Barrel:

Der Barrel ist das Mittelstück eines Dartpfeils und bestimmt die Flugeigenschaft des Dartpfeils. Barrel werden immer in einem Set angeboten. Ein Set besteht aus drei Barrels. Dazu wird ein Barrel aus Messing, Wolfram (Tungsten) oder Keramik gefertigt. Für Anfänger reicht es, wie Sie sich Dartpfeile kaufen, die aus Messing bestehen. Falls Sie öfter spielen, empfehle ich Ihnen Pfeile aus Wolfram (Tungsten) zu kaufen. Aufgrund der höheren Dichte von Wolfram (Tungsten) gegenüber Messing, haben diese den Vorteil, dass Sie bei gleichem Gewicht eine geringere Stärke haben. Aufgrund dessen, haben Wolfram (Tungsten) Barrels den Vorteil, dass sie, nebeneinander geworfen, weniger Platz in Anspruch nehmen.

 

Der Schaft:

Ein Schaft ist das Verbindungsstück zwischen Barrel und Dartflight und sollte möglichst leicht sein, aber dennoch recht viel aushalten können und nicht schon nach dem ersten herunterfallen des Dartpfeils kaputt zu gehen. Ein Schaft kann aus Kunststoff oder Aluminium bestehen. Ich persönlich, habe sehr gute Erfahrung mit Kunststoffschäften gemacht. Diese gehen selten und kaputt und sind auch um einiges billiger als Aluminiumschäfte. Sie entscheiden jedoch, mit welchen Schäften Sie ihre neuen Dartpfeile kaufen möchten. Beide Ausführungen gibt es in verschiedenen Längen. Mehr erfahren Sie unter Menüpunkt “Die besten Dartschäfte“. Achten Sie dabei immer auf das Standartgewinde 2BA.

 

Der Flight:

Ohne Dartflight geht nichts! Der Dartflight gibt dem Pfeil beim Flug die nötige Stabilität, damit der Dartpfeil überhaupt am Dartboard ankommt. Dartflights werden immer in einem Set (3er-Pack) angeboten und bestehen meistens aus Nylon. Die Materialstäre wird in Micron angegeben. Je höher der Micron Wert, desto stabiler ist auch Ihr Dartflight. Es wird unterteilt in 75, 100 und 150 Micron. Außerdem gibt es ein Dartflight in unzähligen Formen und Farben. Welcher am Besten zu Ihnen passt, sollten Sie vorher testen. Beim Kauf sollten Sie also darauf achten, dass der Flight eine hohe Micron-Zahl besitzt.

 

Nachdem Sie nun den groben Aufbau eines Dartpfeils kennen gelernt haben, stellt sich nun eine entscheidene Frage. Und zwar: Kann ich einfach irgendwelche Dartpfeile kaufen oder sollte ich Dartpfeile kaufen, die ich in einem Fachgeschäft ausprobieren kann?

 

Mein Rat an Sie:

Für Anfänger und Wenigspieler, empfiehlt es sich, Dartpfeile kaufen die aus Messing sind zu benutzen. Diese sind vorallem günstiger und Sie bekommen erst einmal ein Gefühl für die Darts.

Sollten Sie vorhaben, öfter zu spielen, sprich regelmäßig in einer Kneipe zu einem Ligaspiel oder auf einem Turnier, wäre es ratsam einen professionellen Dartshop aufzusuchen und sich dort die Dartpfeile kaufen, die ihrer Meinung nach am Besten zu Ihnen passen. Lassen Sie sich bei der Entscheidung Zeit und überstürzen Sie nichts. Gerade für Vielspieler ist es wichtig, dass Sie genau die Darts haben, mit denen Sie sich 100%-ig identifizieren können. Und diese kann man halt nicht im Internet kaufen. Die meisten Dartläden bieten Ihnen die Möglichkeit, das gesamte Pfeilsortiment vor Ort einmal durchzuprobieren und sich dann für einen Satz Pfeile zu entscheiden. Probieren Sie in jeden Fall mehrere Sets mit unterschiedlichem Gewicht.

 

Jedoch sollten Sie bei der Auswahl ihrer Darts einige Punkte beachten:

der Barrel sollte gut in der Hand liegen und Ihnen nicht ständig aus der Hand fallen (je nach Beschaffenheit, gibt es Barrel die eine glatte oder griffige Oberfläche haben)

achten Sie auf das Gewicht des Barrels.  (Sollten Sie aber an einem Ligaspiel teilnehmen, sollten Sie vorher deren Regeln durchlesen. In den meisten Fällen gibt es ein Maximalgewicht der Darts)

die Dicke der Darts (dünne Barrels haben gegenüber dickeren Barrels den Vorteil, dass Sie dichter aneinader geworfen werden können, was sich unter anderem in Punktzahl bekenntlich macht)

achten Sie darauf, dass der Barrel das Standartgewinde für Dartpfeile 2BA besitzt

• Sonstiges Zubehör, wie Spitze, Schaft und Flights können Sie individuell gestalten.

 

 

Darüber hinaus gibt es natürlich unterschiedliche Längen der Spitzen und Schäfte. Auch bei den Flights sollen vor allem Anfänger die richtige Form wählen.

 

Die Spitzenlänge:

Da es kein geregeltes Maß für die Spitzenlänge gibt, sollten Sie mehrere Längen ausprobieren und sich dann entscheiden, mit welchen Spitzen Sie besser treffen. Anfänger spielen meist mit kürzeren Spitzen, da diese nicht so schnell brechen. Da es auch Wurftypen gibt, die den Pfeil ganz vorne anfassen, wäre in diesem Fall eine längere Spitze von Vorteil.

 

Die Schaftlänge:

Man unterschiedet die Schaftlängen (kurz, mittel und lang) und das Material. Dartschäfte werden entweder aus Kunststoff oder aus Aluminium hergestellt. Für Anfänger empfielt sich jedoch, sie Schäfte auszusuchen, die etwas länger sind. Durch die längeren Schäfte, bekommt der Pfeil mehr Schwung und lässt sich im Gegensatzt zu kürzeren Schäften mit deutlich weniger Kraft spielen.

Wer lieber präziser spielen möchte, sollte sich für eine kurze Schaftvariante entscheiden.

 

Die Flightformen:

Dartflights gibt es in zwei unterschiedlichen Größen (breit & schmal) und können aus Nylon oder Polyester bestehen. Sollten SIe sich Dartpfeile kaufen und diese mit Nylonflights bestücken, haben Sie Vorteil, dass Sie meist etwas stabiler sind und dadurch eine längere Haltbarkeit aufweisen.

Als Anfänger sollten Sie sich vorerst für etwas breitere Dartflights entscheiden. Der Dart kann dadurch leichter geworfen werden und bekommt mehr Auftrieb. Sollten Sie irgendwann zu schmaleren Flights wechseln, können Sie sicher sein, dass Sie ihre Darts um einiges dichter aneinader platzieren können. Als Schutz der Flights, können Sie zusätzlich eine kleine Metallkrone* auf den Flight stecken. Dieser schützt dann gegen den Aufprall und erhöht die Haltbarkeit der Flights.

 

Vereine & Verbände:

 

Steeldart:

Dem Dachverband World Darts Federation (WDF) gehören über 60 Nationen an. Das Dartspiel mit Steeldarts ist in Deutschland in örtlichen Vereinen organisiert, die in verschiedenen, vom jeweiligen Landesverband organisierten Ligen gegeneinander spielen. Es gibt darüber hinaus auch verbandsunabhängige Vereine und Ligen, die sich meist auf regionaler Ebene selbst organisieren. Die dem Dachverband Deutscher Dart-Verband (DDV) angeschlossenen Landesverbände veranstalten sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene Ranglistenturniere. Jährlich werden auch drei WDF Weltranglistenturniere in Deutschland veranstaltet.

Neben dem WDF gibt es noch die PDC, die Professional Darts Corporation, die 1992 als reine Profiliga von 16 Top-Spielern der British Darts Organisation (BDO) gegründet wurde. Nach den Erfolgen der letzten Jahre expandiert die PDC nun auch außerhalb Englands, so wurde nach der Dutch Dart Foundation (DDF) in Deutschland 2006 die German Darts Corporation (heute PDC Europe) gegründet, welche die Interessen der PDC im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) vertritt und seit 2007 eine eigene Turnierserie veranstaltet.

 

E-Dart:

Genau wie im Steeldart gibt es im E-Dart (Softdart) verschiedene Spielvarianten. Diese hängen von der Liga ab, in der das Spiel stattfindet und unterscheiden sich teilweise sehr stark voneinander.

In den DSAB-Ligen wird wie folgt gespielt:

  • C-Liga 301 Single Out
  • B-Liga 301 Master Out (Double ODER Triple um das Leg zu beenden)
  • A-Liga und höher 501 Double Out

In der Schweiz (VFC) wird wie folgt gespielt

  • C-Liga 501 Single Out
  • B-Liga 501 Master Out
  • A-Liga 501 Double Out
  • Nationalliga 501 Double In/Double Out

 

Bei Turnieren, die von Automatenaufstellern oder Vereinen veranstaltet werden, entscheidet der Veranstalter über die Spielvariante.

Genau wie beim Steeldart gibt es auch im E-Dart unterschiedliche Verbände. Die wohl bekanntesten sind der Deutsche Dart Sportverband e. V. (DDSV), der Deutsche Sportautomatenbund e. V. (DSAB) sowie der Deutsche Elektronik Dart Verband (DEDV). Letzterer ist seit seiner Insolvenz im Jahr 2008 nicht mehr im Spielbetrieb tätig. Weiterhin gibt es die Deutsche Elektronik Dart Sport Vereinigung e. V. (DEDSV).

Aber viele Städte, darunter Hamburg und Bremen, sind nicht im DSAB gebunden und haben eine eigene Liga, die sogenannte Wilde Liga, gegründet. In einigen Städten werden neben DSAB auch andere freie Ligen gespielt. München hat beispielsweise noch die Münchner Dartunion (MDU) sowie den Münchner Dart Sport Verein (MDSV e. V.) mit eigenen Ligen. In Siegen gibt es die DKS (Dart-Kreisliga-Siegen). Im Ruhrgebiet gibt es dazu noch die Herner Dartliga, die Rhein Ruhr Dartliga, die NWDV und die Bochumer Pub League.

 

Hier können Sie sich informieren, welchen Dart Verband es in Ihrer Nähe gibt.

 

 

 

 

 

 

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